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Die nächsten Programmpunkte entnehmen Sie bitte unserem Programm!

PLASMA
FRITZ EICHER & HARTMUTH SCHWEIZER
SONDERAUSSTELLUNG IM MUSEUM THEO KERG:       

24. APRIL – 29. MAI 2016

VERNISSAGE: SONNTAG, 24. APRIL, 11 UHR
BEGRÜSSUNG: BÜRGERMEISTER STELLVERTRETERIN
DR. BARBARA SCHENK-ZITSCH

EINFÜHRUNG:  DR. MARIA LUCIA WEIGEL
ÖFFNUNGSZEITEN: MITTWOCHS 17-19 Uhr, SA +SO 14 -17 UHR

Fritz Eicher, Algenreaktionen Fritz Eicher, Plankton Licht Reaktor Hartmuth Schweizer, Schimmelkultur Pflaume

In der Idee interdisziplinärer Arbeit sehen Fritz Eicher und Hartmuth Schweizer die Möglichkeit Verfahren zu nutzen, die über die klassischen künstlerischen Abbildungs- und Darstellungsmethoden hinaus Fragestellungen sichtbar machen, die nur an der Grenze zwischen Wissenschaft und Kunst auftreten können. Die von beiden hier vorgestellte künstlerische Praxis in der Arbeit mit organischen Materialien, aber auch mit ursprünglich kunstfernen Objekten und Installationen kann den Betrachter für Wahrnehmungen sensibilisieren, die traditionelle ästhetische Kategorien der Kunst in Frage stellen.
Seit Jahren beteiligt sich deswegen der Künstler Fritz Eicher am ökologischen Diskurs, reflektiert die Architektur und entdeckt nachhaltige Nahrungsmittel, die häufig noch nicht in unser gemeinsames Bewusstsein gedrungen sind. Durch seine Pilz-Herbarien, Algen-Reaktoren und seine, aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse optimierten Bienenhäusern, stellt er ein Beziehungsgeflecht zur natürlichen Umwelt, zum eigenen Körper her.
Im Dunkel des Raumes leuchten biolumineszente Pilze, es werden Räume mit unendlichen Reihungen von grüner „Algensuppe“ inszeniert. In seinem Gartenkunstprojekt „Anthropozän (NATUR IS OVER), 2013“ studierte der Künstler das erstaunliche Wachstum von Pflanzen, das unter dem Eingriff des Menschen stattfindet. 
Ähnlich betrachtet Hartmuth Schweizer natürliche Prozesse. Bei ihm stehen Schimmelkulturen für das Leben und seine zyklische Kraft der Erneuerung. In Sammlungen verschiedenster Naturmaterialien wird die Bedeutung chaogener Muster im Zerfall lebender Strukturen untersucht und in laborähnlichen Installationen sichtbar gemacht. Hautähnliche und knochenartige Materialien verweisen auf zoomorphe Zusammenhänge und stehen exemplarisch für die ursprüngliche, naturhafte Existenz, in der wir uns selbst wiederfinden.

Hartmuth Schweizer, Messungen Fritz Eicher, Algensuppen-Generator Hartmuth Schweizer, Laborinstallation

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