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Mit großem Elan… in das Neue Jahr

Kalendarisch ist die gemeinsame Weihnachtsausstellung von Stadtarchiv, VHS und KKS im Historischen Rathaus der Schlusspunkt des umfangreichen und vielseitigen KKS-Jahresprogrammes.

„Puppenstuben und Puppenküchen – die Spielwelt der kleinen Mädchen“ war diesjähriges Thema, mit wunderschönen Exponaten Schriesheimer Bürger liebevoll arrangiert und veranschaulicht. Bei erwachsenen Besuchern erwachten Kinheitserinnerungen und die Jungen sahen eine Welt, die kaum ihre eigene ist, aber dennoch erlebbar und eigentümlich reizvoll in den Details und Faszetten.

Lebendig machten diese Welt auch die Vorführungen der Damen der VHS-Klöppelgruppe um Frau Leinhus mit ihren traditionsreichen Kunstfertigkeiten.

Etwas aus dem Rahmen fallend, aber durchaus passend und beliebt im Historischen Rathaus: Der Nikolausjazz. Eugen Fallmann wagte es mit seiner Nikolausband mit Günter Mackowiak, Klaus Gaa, Art Gisolf, Hans-Joachim Grieb, Alex Schuhböck und der Sängerin Ingrid Schwarz erneut, mit gejazzten Weihnachtssongs eine einzigartige Atmosphäre in das Haus und die Zeit zu zaubern – auf den Anlass gebracht durch den Auftritt des stattlichen Nikolauses samt Engeln und Gabensack: perfekt ausgestattet und geschminkt… und dennoch unverkennbar Albert Kesseler.

Gemessen am Elan der Organisatoren Ursula Abele, Romy Schilling und Frank Röger mit ihren Helfern und Unterstützern war die gut besuchte Weihnachtsausstellung 2005 absolut kein Schlusspunkt, sondern vielmehr ein gelungener Anstoß für das kommende Programm 2006, das in diesem Monat bekannt gemacht wird und dann von möglichst vielen Mitgliedern mit Schwung und gewohnter Freude umgesetzt werden wird.

Der Vorstand und der Beirat wünschen dem scheidenden Bürgermeister Peter Riehl - diese Hervorhebung an prominenter Stelle wird sicherlich von allen geteilt -, allen Mitgliedern und Freunden des Kulturkreises Schriesheim mit dem Museum Théo Kerg Gesundheit und persönliche Zufriedenheit, eine friedliche Welt nah und fern und natürlich den Elan, mit unserer ehrenamtlichen Arbeit dazu beitragen zu können, dass Schriesheim von den Bürgern und Gästen als lebenswert und liebenswert wahrgenommen wird.
Jochen Wähling
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Nikolausjazz im Alten Rathaus
Nikolausjazz Nikolausjazz
Nikolausjazz Nikolausjazz
Nikolausjazz Nikolausjazz
Alle Fotos: Hans Waldenmayr
Jazz zwischen Puppenstube und Kaufmannsladen
Schriesheim: Nikolaus-Treff des Kulturkreises im Alten Rathaus / Kesseler als Nikolaus ein Artikel aus dem MM vom Dez. 2005 von Rosalinde Minor

Der Nikolaus-Jazz im Historischen Rathaus ist ein besonderer Treffpunkt, bei dem sogar Erwachsene aufmerksam der Person im roten Gewand und mit wallendem Haar und Rauschebart zuhören. Mit nachdenklich stimmenden Worten prangerte unter der eindrucksvoll gestalteten und zugleich schützenden Maske als Nikolaus der gerade gewählte Vorsitzende des Kulturkreises, Albert Kesseler, so manche Unart im Vorfeld der Weihnachtszeit an. Mit Aufmerksamkeit verfolgte das Publikum die von ihm vorgetragene Typologie von schenkenden und zu beschenkenden Menschen.
Mitgebracht hatte der Nikolaus nicht nur einen Sack gefüllt mit Äpfeln und Mandarinen zum Verteilen, sondern auch einen kleinen Engel, der ihm bei diesem wichtigen Auftritt zur Seite stand: die neunjährige Chiara Lange. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, die Bestandteil der gemeinsamen Weihnachtsausstellung von Stadtarchiv, Kulturkreis und Volkshochschule ist, wie Romy Schilling in Vertretung von Ursula Abele bei der Begrüßung informierte. Doch der wichtigste Anlass dieses Abends war die Musik. Jazz der Sonderklasse mit internationalen Weihnachtstiteln präsentierte die von Eugen Fallmann im wahrsten Sinne des Wortes zusammengetrommelten Musiker aus der Region.
Aart Gisolf, unter der Woche als Medizin-Ratgeber im Fernsehen zu sehen, ließ beim Nikolaus-Jazz mit seinem Saxofon winterliche Wunder-Landschaften entstehen. Ingrid Schwarz verwöhnte das Publikum mit einer beachtenswerten Soulstimme. Am Piano zeigte Günter Machowiak seine musikalischen Finessen. Alex Schuhböck überzeugte selbst Skeptiker mit seiner eigenen Note, dass mit dem Akkordeon auch ,,gejazzt“ werden kann. Hans-Joachim Grieb beeindruckte auf seiner 52 Jahre alten Bass- Geige. Klaus Gaa erhielt oftmals Zwischenapplaus für seine mitreißenden Interpretationen auf der Trompete.
Inmitten der ausgestellten Puppenstuben, Kaufmannsläden und dem mit edlen Strohsternen geschmückten Weihnachtsbaum hat sich auch Bürgermeisterkandidat Peter Rosenberger wohl gefühlt. Immerhin ist ihm die Atmosphäre innerhalb der Mauern des Historischen Rathauses nicht neu. Bereits bei der Ausstellung im letzten Jahr war er hier, bestätigt er, und erfreute sich auch weit vor Bekanntgabe der Kandidatur am Nikolaus-Jazz im letzten Jahr.
Dabei hatte er, wie viele andere auch, den damaligen Auftritt von Sängerin Peggy Drake miterleben dürfen, die vor zwei Wochen verstarb. Anstelle einer Gedenkminute wurden ihr viele Minuten der Musik gewidmet, mit der sie selbst gelebt hatte: dem Jazz. Momente der Ergriffenheit für diese Art von Abschiedsgruß für eine großartige Jazz-Interpretin waren im Kreis der Musiker und Zuhörer offensichtlich.
Der stimmungsvolle Einstieg zum diesjährigen Nikolaus-Jazz hat auch ein ebensolches Ende nach sich gezogen. Im gefühlvollen Bewusstsein, hier für Herz und Sinne Erfreuliches erfahren zu haben, können die Besucher nun die Wege zur Wunderwelt der Weihnachtszeit ganz für sich nachvollziehen.
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Jahreshauptversammlung: Rückblick

Die Hauptversammlung des Kulturkreises Schriesheim vom 23.11.2005 wählte Albert Kessleer zum neuen 1. Vorsitzenden. Sei Vorgänger Konstantin Groß hatte im Vorfeld den Vorstand informiert, nicht wieder für den Vorsitz zu kandidieren. In der Hauptversammlung schilderte er seine Beweggründe erneut vor den Mitgliedern: zusätzliche berufliche Aufgaben, den Auftrag zur Arbeit an der Schriesheimer Stadtchronik, die räumliche Distanz zu Schriesheim und gesundheitliche Beeinträchtigungen.
Über die zurückliegenden Aktivitäten des Kulturkreises Schriesheim mit dem Museum Théo Kerg berichteten in der Hauptversammlung der scheidende Vorsitzende Konstantin Groß, seine Stellvertreterin Romy Schilling und Lynn Schoene als Leiterin des Museums.
Siegfried Hahold eröffnete als Schatzmeister einen Blick auf das Konto des Kulturkreises, dessen Guthaben langsam abnähme und städtischer Zuschüsse bedürfe. Schließlich wurde nach einer von der Versammlung gebilligten Satzungsänderung der Vorstand mit einer Enthaltung entlastet.
Bürgermeister Riehl übernahm nach der prägnanten Kandidatenpräsentation Albert Kesselers die Leitung der Wahl des neuen 1. Vorsitzenden. Albert Kesseler wurde einstimmig gewählt.

Jochen Wähling
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Heiter - literarische Weinprobe

Alle Fotos: ark-design

Peter NassauerAm Freitag, 11.11.2005 um 20:00 Uhr fand im Zehntkeller wieder die heiter-literarische Weinprobe statt. Harald Weiss schenkte 6 Proben der besten Weine des Jahrgangs von Weinhoheiten ein.

Im Jubiläumsjahr der Winzergenossenschaft hat Peter Nassauer tief in der literarischen Schatzkiste gegraben: Texte von Mörike, Goethe, Tucholsky, Kästner, Gernhardt u.a. stimmten auf den Weingenuß ein.

Barbara Kosariszuk
Foto: Gudrun Holde-Ortner
Barbara Kosariszuk (zur Zeit im Oststadt-Theater, Mannheim im Programm) hatte passende kabarettistische Chansons zu bieten und Stefanie Titus brachte Schwung am Klavier.
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DREAM VACATION STEPHEN MATHEWSON, USA

Arbeiten auf Leinwand und Papier

Sonderausstellung im Museum Théo Kerg, Talstr. 52, 69198 Schriesheim

25. September – 23. Oktober 2005

Eröffnung am Sonntag, 25. September 2005, 11:00 Uhr.

Begrüßung durch Bürgermeister Peter Riehl, Schirmherr
Künstlergespräch: Museumsleiterein Lynn Schoene in Dialog mit Stephen Mathewson
Öffnungszeiten: sa und so: 14 –17 Uhr, mi 17 – 19 Uhr und nach Vereinbarung
Tel und Fax: 06203 952819, museum@kk-schriesheim.de
Internet: www.kk-schriesheim.de

Der in Evanston, Illinois geborene und zwischen USA und Österreich pendelnde bildende Künstler und Musiker, der an der University of Massachusetts sein Kunststudium absolvierte, zeigt auf unkonventionelle Art eine Auswahl seiner Grafik, Comic-Zeichnungen und Malereien auf Leinwand und Papier.

Wie das Warnschild an einer Goldmine mit der Aufschrift „Betreten auf eigenes Risiko“ versehen wird, so bezeichnet auch Stephen Mathewson seine Art, den Betrachter in seiner persönlichen Wahrnehmung der optischen Unordnung der Popkultur hineinzulocken. „Dream Vacation“ stellt eine Welt dar, die mit sich selber einig werden will, auf panelenartigen Papieren und Malgründen gemalt und skizziert mit Bleistift, Lack und Farbe. Was dabei entsteht, ist eine schräge Realität, eine verzerrte, sich selbst bedienende Traumlandschaft, eine naive Ansammlung von Filmstills, die eine Geschichte ergeben.

.Stephen Mathewson entnimmt seine Themen der Welt der Comics, der Musik und der geschichten- und witzerzählenden Gesellschaft - kurzum der kunterbunten Popwelt, in der er lebt und der er seine künstlerische Aufmerksamkeit schenkt. Er reagiert mit gemalten und gezeichneten Geschichten, konzentriert sich auf erzählerische Malereien und Kompositionen, in der er selbst untertauchen könnte, sich zuweilen von der zeitgenössischen politischen Weltlage ablenken kann und will.Serie WELS

Zitat des Künstlers zu seiner Arbeit:

„ Als Künstler befinde ich mich in einer Welt, die mit visuellen Eindrücken überfüllt ist. Täglich werden meine Augen mit unzähligen Bildern aus allen beliebigen Richtungen überwältigt. Sowie ich diese Überlastung wahrnehme, reagiere ich, indem ich meine Wahrnehmung der Situation komprimiere und Werke in Form von Comiczeichnungen, Malereien und Lieder umsetzte. Dream Vacation ist die Beweis meiner jüngsten Reaktionen in Form von Geschichten und detaillierten Drehbüchern auf das, was um mich geschieht. Ich steuere meine Reaktionen, um die Geschichte zu finden, aus der ich meine Bildkomposition kreiere. Diese Komposition beeinflusst wiederum meine Geschichte. So ergibt sich das Eine zum Anderen. Das Ende der einen Geschichte, bestimmt den Ausgangspunkt der nächsten Geschichte, usw. Es ist eben „work in progress“
Stephen Mathewson, September 2005 (aus dem Englischen)

Stephen R. Mathewson

Geboren in Evanston, Illinois, USA, 1962.Lebt und arbeitet in Chicago, USA und Hallein, Österreich.

Ausstellungen
2005 Museum Théo Kerg, Schriesheim. Dream Vacation
2005 Galerie Reichard, Wiesbaden. Chicago Vacation
2005 Art Lounge, Chicago. Vienna – Paris – Chicago
2005 Buildingscape, Chicago. Buildingscape
2004 Galerie Herold, Bremen
2001 Salon am Guertel, Wien
2000 Galerie Pro Arte, Hallein. Image Cannibal
2000 Projektraum Viktor Bucher, Wien. The Art of the Poser
2000

Trans Act (Museum in Progress). Der Standard, Wien.
Welche Position Nehmen Sie Ein?
(Which Position Do You Take?

1999 Projektraum Viktor Bucher, Wien. Chuck
1996 Galerie im Alcatraz, Hallein
1989 Galerie Eboran, Salzburg
   
Gruppenausstellungen (Auswahl, seit 1997)
2005 Kunstpavillion, Innsbruck. I Never Remember My Dreams
Galerie der Stadt Wels, Wels. Volle Tube
Schloss Goldegg, Goldegg. Lebensmitte(l) Arbeit
Versions 05, Chicago
2004 Westwendischer Kunstverein, Gartow, Germany. Sudden Death
Zeitgeist Gallery, Cambridge, USA
2003 Hinterconti, Hamburg. Heisse Arbeiten
Soho in Ottakring, Wien. Harald’s Bar 3
Berchtoldsvilla, Salzburg. Hybrid 03
Galerie im Traklhaus, Salzburg
Kunstverein, Salzburg
2002 Künstlerhaus Thurn und Taxis, Bregenz, Austria
Galerie im Traklhaus, Salzburg
Soho in Ottakring, Wien. Harald’s Bar 2
Galleria d’Arte Moderna, Villa delle Rose, Bologna
Otto di Segno
Siemens Art Lab, Wien
Projektraum Viktor Bucher, Wien
I.G. Bildende Kunst, Wien. You’re Lucky to Even Know Me
2001 Bienale Intergraf, Udine
Periferal 5 Bienial, Iasi, Romania
Soho in Ottakring, Wien. Harald’s Bar
2000 oho in Ottakring: Wien. Around the World in16 Cabins
Projektraum Viktor Bucher, Wien
Grafische Werkstatt im Traklhaus, Salzburg
1999 Galerie Station 3, Wien. Alles Grafik
Galerie 5020, Salzburg. Summit
Galerie der Stadt Wels / Burgenländische Landesgalerie, Eisenstadt
Schoener Leben
1998 Institute of Contemporary Art, Boston, USA. Transience and Sentimentality
1997 Galerie der Stadt Salzburg
Westwendischer Kunstverein, Gartow, Germany
Galerie Krinzinger, Wien
   
Ausbildung
1983 - 1987 University of Massachusetts, Amherst, Massachusetts. Studium der Druckgraphik.
Frühjahr 1987 Abschluss des Studiums mit dem Bachelor Degree of Fine Art /Printmaking.
1987, 1988 Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst. Salzburg. Lithographie.
1995 Universität Karlsruhe, Deutschland. Studium der deutschen Sprache.
1995 - 1996 Fachhochschule für Gestaltung Pforzheim, Deutschland. Gaststudium Graphic Design.
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Die Bodega weiter auf Erfolgskurs

Im wunderschönen Hof des Anwesens der Familie Fleck war es leicht, beim Straßenfest die Atmosphäre einer spanischen Sommermacht zu zaubern. Das Wetter war entsprechend und die Konzeption stimmig, wie wir nun schon zum 3. Mal erfahren konnten.
Zur Eröffnung der ‘Bodega‘ am Samstagmorgen kam Herr Bürgermeister Riehl, begleitet von seinen Stadträten, der Presse und Damen und Herren aus Landes- und Kommunalpolitik.
San Miguel, der für die Konzeption und Organisation zustän­dig war, hat mit leichter Hand ein Reich der Sinne‘ geschaffen, welches ein Stück Urlaub in die Oberstadt zauberte.
Mit einer Vielzahl von Olivenbäumen, Sonnenblumen, gelben und roten Rosen in den spanischen Landesfarben, dezenter spanischer Gitarrenmusik und original spanischen Weinen und Gerichten wurde ein Hort der Gastlichkeit geschaffen, der einmalig beim Straßenfest ist. Die ‘Tapas‘, die “Navarra-Weine, die “Sangria blanco con Champän und das ‘Cerveza San Miguel‘ wurden in reichem Maße genossen, auch die ‘Paella‘, an beiden Tagen in einer Riesenpfanne im Hof zelebriert, fand regen Zuspruch.

Dies alles wurde mit Charme und unermüdlichem Schwung von unseren ganz in Schwarz gekleideten Senioritas und Senores mit den Namen Carmen - Conchitä - Dolores - Esmeralda - Felicitas - lsabella - Marco - Pancho - Roxane serviert, mit einer Kompetenz, die einen Glauben machte, sie hätten nie etwas anderes gelernt.

Der Samstagabend wurde abgeschlossen mit spanischer Live-Musik, Stimmung kam auf, es wurde gesungen und getanzt, und als um kurz nach 23.00 Uhr die Ordnungshüter zur Ruhe gemahnten, gab es zwar viele bedauernde Gesichter, die Stimmung blieb jedoch bis weit nach Mitternacht erhalten. Wir bedanken uns hiermit bei unserem hervorragenden Publikum, welches uns viel Anerkennung zollte, sich offensichtlich wohl fühlte und uns damit die dazugehörige Arbeit vergessen ließ.

Ein ganz großes Dankeschön gilt an vorderster Stelle unserem neuen Mitglied Albert alias “San Miguel‘, auch den vielen Helferinnen und Helfern, die durch ihren unermüdlichen Einsatz wieder einmal den Erfolg möglich machten. Ebenso bedanken wir uns bei der Familie Dr. Fleck, Bäckerei Heiß, Metzgerei Urban, Blumen Edelmann, Weingut Majer, Baumschule Huben und Familie Bartsch.

Hasta la vista! (Romy Schilling, stellv. Vorsitzende)

Albert im Hof Das Macherteam
Am Eingang Gemütlichge Runde
Gäste im Fleckschen Hof Auch stehend konnte man genießen.
Helferinnen Helferinnen
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Sonderausstellung vom 12. Juni – 10. Juli 2005
im Museum Théo Kerg, Talstr. 52, 69198 Schriesheim

Martin Neumaier, Amalia Theodorakopoulos, Phillip Zaiser

Schuss ins Blaue

Drei Absolventen der Frankfurter Städelschule zeigen
Malerei, Collage, Objekte und Installation.

Eröffnung am Sonntag, 12. Juni, 11:00 Uhr im Museum Théo Kerg
Begrüßung: Bürgermeister Peter Riehl, Schirmherr
Einführung: Lynn Schoene, Leiterin, Museum Théo Kerg
Öffnungszeiten: Mi 17 – 19 Uhr, Sa + So 14 – 17 Uhr und nach Vereinbarung
Veranstalter: Kulturkreis Schriesheim e.V. mit Museum Théo Kerg
Information: Lynn Schoene, Tel/ Fax 06203 952819 museum@kk-schriesheim.de
Internet: www.kk-schriesheim.de

Mit Martin Neumaier, Amalia Theodorakopoulos und Phillip Zaiser lädt das Museum Théo Kerg drei junge Künstler ein, die sich Mitte der Neunziger Jahre während ihres Studiums an der Städelschule Frankfurt kennenlernten und zur Zeit alle an der Akademie der Bildenden Künste in Mainz lehren. Trotz der Verschiedenheit ihrer Vorgehensweisen gibt es seit jener Zeit verbindende Elemente in den Sichtweisen, die sich in ihren Arbeiten manifestieren und so ist es auch nicht das erste mal, daß die drei in einer Ausstellung zu sehen sind.
Martin Neumaier (geb. 1970) hat sich in den letzten zehn Jahren vieler verschiedener Techniken bedient (Zeichnung, Collage, Skulptur, Malerei), um auf eine sehr eigene Art scheinbar naiv oder banalisierend an große Themen oder vermeintlich große Männer (Houellebecq, Kafka, aber auch Roland Koch) heranzugehen. Es geht um Pubertät, Eltern-Kind Konflikte, Anne Frank, Freiheit, Gott oder Gerechtigkeit. Immer wieder dreht es sich um einen durch Schulliteratur u.ä. verwurzelten Moralanspruch und um die Unmöglichkeit des Tabubruchs, die Neumaier durch seine fortwährenden „kleinen Tabubrüche“ manifestiert. Seine Arbeiten sind komisch und intelligent, indem sie beispielsweise mithilfe grafischer Techniken aus der Schulzeit oder trotziger Sprüche (Jetzt tu nicht so als ob du gar nichts fühlst, George Orwell) auf die immerwährende Hilflosigkeit gegenüber diesen Themen, und damit auf die Hilflosigkeit der Kunst deuten.
Auch bei Amalia Theodorakopoulos (geb. 1971) ist Hilflosigkeit ein wichtiges Moment. Die Arbeiten von Theodorakopoulos handeln von der Unwissenheit und Unklarheit über historische Tatsachen, die als Bilder überliefert werden und somit aus ihrem inhaltlichen Zusammenhang gerissen werden. Die Gemälde handeln von der Hilflosigkeit der Kunst und der Macht des Bildes. Sie entscheidet sich oft für Nebenstränge der Geschichte, die sie eine Einheit bilden läßt mit den ganz großen Geschehnissen (Stasi-Maskenball, Picknick mit Hitler, Pieta), um die dreisten Behauptungen der Malerei offenzulegen. Indem sie die Dinge durcheinander bringt und auch harmlose Familiengeschichten als Historie aufbläst und somit die billigen Tricks des Bildes bloßstellt, läßt sie dennoch Zweifel darüber, was Distanz und Überführung den großen Themen anhaben können. Es bleibt auch ein Zweifel, was die großen Themen den „schönen“ Bildern anhaben können (Nazizimmer).
Phillip Zaiser (geb. 1969) setzt sich in seinen Installationen und Objekten vor allem mit den Helden der Leinwand und des Comic seiner Jugend in ihren gewaltigen Posen auseinander. Die großen Männer der Fiktion sind es, an denen er die Wirksamkeit des Bildes als Vorstellung untersucht, dennoch bleiben die Cowboys oder Rockstars meist unsichtbar in seinen attrappenhaften und dabei sehr elaborierten Installationen. Bei aller Kulissenhaftigkeit in seinen Arbeiten ist dem Malerischen immer eine besondere Stellung einberaumt - 2003 stattete er dann seine erste reine Malerei-Ausstellung mit Landschafts-Bildern aus, die in ihrer schieren Größe und Machart wiederum den Maler als Poser verraten sollten. In eine ähnliche Richtung weist eine Arbeit, die, ebenfalls überdimensioniert, Beispiele fiktiver Bildender Kunst aus diversen Comics in Styropor, Gips und Lack auf Sockel stellt. „Schuss ins Blaue“ will unterstreichen, daß die Zielgerichtetheit in der Arbeit der drei Künstler von etwas ungewissem, halblebendigem, widersprüchlichen bestimmt ist. Die Arbeiten handeln vom manipulativen Charakter des Bildes, von seinem geheimnisvollen Aufgeladensein mit Vorstellungen und Assoziationen und sie sind verwurzelt in einer Kindheit der Siebziger Jahre, einer Zeit der Bilder und der großen Themen. Es geht um große Posen. Um große Dinge und große Männer als große Posen, um Revolution und Reaktion. Um die Distanz der Kunst zu diesen und um die Unmöglichkeit und Sinnlosigkeit der Distanzierbarkeit. Um die Gewalt der Manipulation trotz deren Überführung.

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Erleben Sie ein Stück Italien!

"O, sole mio!"

Ein Konzert-Abend mit italienischen Opern-Arien und Liedern
Solist: Thomas Ströckens, Konzertsänger und Tenor
Begleitet von dem Pianisten Jan Roloef Wolthuis

Freitag, 8. Juli, 20.30 Uhr

in der Weinscheuer Majer

Veranstalter: Kulturkreis Schriesheim e. V.
Schirmherr: Der Bürgermeister der Stadt Schriesheim, Peter Riehl
Karten: 14 Euro Vorverkauf / 15 Euro Abendkasse

Vorverkaufsstellen: Weinscheuer Majer, Bismarckstraße; Utes Bücherstube,
Heidelberger Straße; Geschäftsstelle der "Rhein-Neckar-Zeitung"; Schriesheim, Bahnhofstraße.

Warme Sommer-Abende - wer denkt da nicht an das wunderschöne Italien, das die mittelalterlichen Kaiser und Millionen von Touristen der sechziger Jahre ebenso anlockte wie Goethe und die legendäre "Toscana-Fraktion" einer großen deutschen Partei. Ein Stück Italien bringt der Kulturkreis jetzt nach Schriesheim: Unter dem Motto "O sole mio!" lädt er am Freitag, 8. Juli, ab 20.30 Uhr, zu einem Konzertabend mit italienischen Opern-Arien und Liedern ein. Der Bürgermeister der Stadt Schriesheim, Peter Riehl, hat als passionierter Opern-Fan gerne die Schirmherrschaft übernommen.

Interpret des Abends ist der in Schriesheim lebende Konzertsänger und Tenor Thomas Ströckens. Geboren am Niederrhein als Spross einer Musiker-Familie, studierte er an den Musikhochschulen Aachen, Köln und Detmold, wo er auch seine Abschlussprüfung mit Auszeichnung ablegte. Engagements an den Opernhäusern von Coburg, Regensburg, Trier, Erfurt, Heidelberg, an den Staatstheatern von Mainz und Darmstadt sowie der Oper Köln folgten. Hier sang er vor allem die Partien des lyrischen Fachs wie Belmonte, Tamino, Fenton und den Lenski. Das italienische, französische und deutsche Fach wurden im Laufe der Zeit seine beruflichen Schwerpunkte.

Den Pinkerton aus "Madame Butterfly" von Puccini gab er an den Opernhäusern Heidelberg und Mainz. In den Niederlanden sang er die Titelpartie der "Faust"-Oper von Gounod und in Hamburg den Florestan in Beethovens "Fidelio". 2003 führten ihn Gast-Engagements in den Südwesten, an die Staatstheater Mainz und Darmstadt. Mit der Partie des Golo aus der Schumann-Oper "Genoveva" kam er ans Theater Heidelberg und damit in unsere Region. Vor drei Jahren ließ er sich daher in Schriesheim nieder. Im Januar diesen Jahres begeisterte er die Musikfreunde der Region in einem ausverkauften Tango-Lieder-Abend in der Weinscheuer Majer.

Am 8. Juli orientiert sich Thomas Ströckens vor allem am Repertoire der "magischen drei " der italienischen Komponisten: Verdi, Puccini und Rossini. Ströckens an der Klassik geschulte Stimme, ausgestattet mit einem samtig weichen Timbre, und seine in vielen Pressekritiken gerühmte "Bühnepräsenz" versprechen für seinen Auftritt eine besondere Aura. Begleitend wird der Solist von dem Pianisten Jan Roloef Wolthuis.

Ort des Geschehens ist die Weinscheuer Majer in der Bismarckstraße, die sich übrigens nach ihrer Umgestaltung den Besuchern erstmals in einem neuen Gewand präsentieren wird. Und wie gewohnt gibt die kunstsinnige Jung-Winzerin Christiane Majer dem Abend den angemessenen Rahmen - natürlich unter anderem mit zu Italien passenden feurigen Rotweinen und italienischen Speisen.

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2. Kunstmeile im Waldschwimmbad


Bilder "click for big"!
Kunstmeile kunstmeile Kunstmeile Kunstmeile
Kunstmeile Kunstmeile Kunstmeile Kunstmeile

18 Künstler der Region präsentierten ihre Arbeiten, ihr Talent und ihre Sicht der Dinge:
Edith Brandes, Yvonne Brandes, Svetlana Dardykina, Rosalia Graefen, Erika Grimmer, Axel Hahn, Brunhilde Kantz, Gudrun Kluge, Knud Korsch, Regine Laute, Astrid Menzel, Rosalinde Minor, Rudi Müller, Herbert Noé, Hildegard Ripp, Fred Vosseler, Herbert Wink, Lisa Zier.

Der Kulturkreis Schriesheim mit Museum Théo Kerg und der Kulturförderverein Hirschberg bedankt sich bei der IEWS für die aktive Gastfreundschaft und freut sich schon jetzt mit den Künstlern auf die 3. Kunstmeile im Waldschwimmbad

Die Kunstmeile verlief parallel zum IEWS-Eröffnungsfest, so dass unsere Gäste alle Sinne in der einzigartigen Atmosphäre des Waldschwimmbades Schriesheim aktivieren konnten – bis hin zu dem belebenden Gefühl des herrlich klaren Wassers auf sonnenhungriger Haut.

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Rathauskonzerte
Kammermusik bei Wein und Kerzenschein

Bilder vom Kammerkonzert (click for big!)
2.Vorsitzende Publikum String Affair String Affair

4 hochkarätige Geigerinnen, teilweise etabliert im Nationaltheater Mannheim, im Kurpfälzischen Kammerorchester Heidelberg, im Staatstheater Darmstadt vereint unter dem Pseudonym „String Affair“ bieten Kammermusik auf besondere Weise.

In der Reihe der Rathauskonzerte des KKS fand am
Samstag, 16. April 05 um 20:00 Uhr
im Historischen Rathaus unser kammermusikalischer Abend statt.

„Von Klassik bis ... zum Tango“

String Affair QuartettDie Idee vom Streichquartett, das aus dem klassichen Rahmen fällt, hat sich bei „String Affair“ vielfach bewährt. Die erfolgreichen 4 Musikerinnen haben mehr als 100 Arrangements für Streichquartette erarbeitet, um die Zuhörer rund um die Welt zu führen. Die unterschiedliche Herkunft der 4 professionellen Künstlerinnen unterstreicht dabei das richtige Interpretationsgefühl für ein internationales Repertoire von barocker Tafelmusik bis hin zu Evergreens.

Folgende 4 Musikerinnen spielen in dem Quartett:
Daniela Strimbeanu, geb. in Rumänien, - Violine - ist als selbständige Künstlerin beim Kurpfälzischen Kammerorchester Heidelberg und im Orchester des Nationaltheaters Mannheim tätig.
Susanne Trägner-Bom, geb. in Südfrankreich - Viola - ist seit 1987 als Bratschistin im Orchester des Nationaltheaters Mannheim tätig.
Liselotte Pflanz, geb. in Augsburg - Violine - ist seit Januar 2001 im Orchester des Staatstheaters Darmstadt engagiert.
Julia Vardegans, geb. in England - Violincello - gastiert seit 1981 in verschiedenen Orchestern und brilliert mit eigenen Tango-Arrangements. Auf hohem Niveau bietet das „String Affair“ Quartett ein anspruchsvolles und zugleich unterhaltsames Programm. — Ein Streichquartett eben, das aus dem klassischen Rahmen fällt, nicht ohne diesen aufs Feinste zu beherrschen.

Der Abend beginnt ganz konservativ mit dem „Lerchenquartett“ von Franz Joseph Haydn

Franz Joseph Haydn wurde 1732 in Nord-Österreich geboren, war Chorknabe im Stephansdom in Wien, kam zu den Fürsten Esterházy an den Neusiedler See, wo man auch heute noch auf Schritt und Tritt Haydn begegnet. Haydn schuf zahlreiche Streichquartette und Sinfonien, ging nach Paris und Londo, wo er zu hohen Ehren kam. Später zurückgekehrt nach Wien schuf er die „Kaiserhymne“, deren Melodie für das „Deutschlandlied“ verwendet wurde.

Weiter im Programm es folgen die „Suite espagnola“ von Isaac Albéniz mit den Sätzen "Asturias Leyanda“, „Serenada Cadiz“, „Mallorca“, „Barcelona“, „Sevilla“

Isaac Albéniz lebte von 1860 bis 1909, in Camprodon in Spanien geboren, hat er bereits mit 10 Jahren als musikalisches Wunderkind die Welt bereist. Sein Werk ist durchaus mit dem von Chopin und Claude Debussy zu vergleichen. Albéniz hielt sich vorzugsweise in Südamerika auf, wo er die Rhythmen des Tango übernahm. Sein reichhaltiges künstlerisches Oeuvre umfasst über 500 Kompositionen, eine überaus fruchtbare Zeit verbrachte er gemeinsam mit Franz Liszt.

Nach der Pause geht es weiter mit mit der besonderen Note für dieses Konzert. Es werden „Jazz favorites“ von Gershwin bis Brubec und Manzini auf Streichinstrumenten geboten, wodurch ein besonderes Klangerlebnis entsteht.

Zum guten Schluss hören wir eigene Arrangements für Streichquartett von Julia Vardegans zu den Werken von Astor Piazolla.

Astor Piazolla, geb.1921 in Mar del Plata, gest. 1992 in Beunos Aires, er gilt als Begründer des Tango Nuevo. Er verbrachte seine Jugend im ungeliebten New York, eine Begegnung mit Arthur Rubinstein bestärkte ihn im Entschluss zu einer klassischen Musikausbildung. Nach vielen Reisen durch Europa hatte er, 1955 zurückgekehrt nach Beunos Aires, seinen Weg gefunden. Er gründete sein eigenes Ensemble, komponierte, konzertierte und erstellte Arrangements, im Laufe seines Lebens schuf er über 300 Tangos, rund 40 Schallplatteneinspielungen und fast 50 Film-Soundtracks, seine Fans nannten ihn schlicht „Der große Astor“.

Dies kann selbstverständlich nur ein kurzer Abriß sein über die Vita der Komponisten deren Werke am Samstag Abend zu hören sein werden.

Mit der ungewöhnlichen Programmzusammensetzung wollen wir diesmal neue Akzente setzen. Die 4 Künstlerinnen, die absolute Profis sind und an mehreren Theater engagiert, stellen sich einer Herausforderung. Das „Streichquartett, das aus dem Rahmen fällt“ spielt alle Stücke in Kammermusikbesetzung, sodass man sich auf einen hochvirtuosen Sinnengenuss einstellen darf.

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Bilder der Mathaisemarktausstellung

Mathaisemarkt Kunstausstellung

BUBEC - KARIKATUREN
Schirmherr Bürgermeister Peter Riehl
Bubec Karikaturen
Originale aus den Büchern "Kurpfälzer Köpfe" & "Köpfe mit Köpfchen"

im Haus der Feuerwehr

Vernissage am Freitag, 04. März 2005 um 18:00 Uhr

Portraitzeichnen der Besucher Samstag 12 - 14 Uhr

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