Mathaisemarkt-Kunstausstellung: Cornelia KOMOR „...und was siehst Du?“

Erstellt von Dieter Weitz | |   Nachlese 2019

Kunstausstellung der Künstlerin Cornelia KOMOR im Haus der Feuerwehr Schriesheim

Schirmherr: Bürgermeister Hansjörg Höfer
Kuratorin: Romy Schilling

„Sprechende“ Bilder

„Ich sehe was, was Du nicht siehst... und was siehst Du?“ – ein altes, bekanntes Kinderspiel zum Zeitvertreib. Man saß irgendwo herum, „scannte“ die Umgebung ab, identifizierte ein vielleicht unauffälliges oder außergewöhnliches Detail, eine kuriose Farbe oder bizarre Formgebung, um dann den Mitspieler aufzufordern, dieses „Etwas“ ebenfalls zu finden: geradezu ein Appell, die Augen zu öffnen für Dinge, die vorher belanglos waren, das Bewusstsein für eine Nuance aus dem Großen und Ganzen zu schärfen. Und exakt dies verfolgt auch die diesjährige Mathaisemarkt-Kunstausstellung!
Cornelia Komor setzt mit ihren abstrakten, farbexplosiven, im wahrsten Sinne des Wortes vielschichtigen Werken nachhaltige Impulse für das offene Auge des Betrachters, fordert ihn förmlich auf, ihre Bildsprache nachzuempfinden - um ihn vielleicht zu einer für ihn gültigen Antwort auf die Frage „... und was siehst Du?“ zu bewegen.

Die rund 40 Exponate in Acryl-Mischtechnik, alle käuflich zu erwerben, tragen Namen wie „Lichtregen“, „Expression“, „Hitzkopf“, „Früchtebecher“, „Staubwolke“ oder „Das weite Land der Seele“ – also: es gibt viel zu suchen UND zu finden!

Cornelia Komor
Die in Stuttgart geborene Malerin und diplomierte Kommunikationsdesignerin lebt und arbeitet in Ladenburg. Nach dem Abitur studierte sie Malerei und Zeichnen bei Hans Seeger in München und anschließend an der Hochschule für Gestaltung in Augsburg Malerei bei Hermann Waldenburg, Ovis Wende, Joachim Palm und Jonas Hafner sowie Illustration bei Otti Uhlig. Im Anschluss daran arbeitete sie u.a. in München und Hamburg als Art-Direktorin an großen internationalen Werbeagenturen.
Bereits als Kind fand Cornelia Komor im Malen und Zeichnen ihr erklärtes Faszinosum. Ihre Bilder sind spontan und entwickeln sich meist erst während der Auseinandersetzung mit der Leinwand, dem Thema und der Idee. Kräftige Farben und grafische Formen sind ebenso ein Thema wie das sensible Auseinandersetzen mit Fundstücken und Naturmaterialien. Durch die Begeisterung für das Material probiert sie immer Neues aus und will sich keiner Richtung zuordnen lassen.

Eröffnung am 8. März um 17 Uhr mit musikalischer Begleitung von Olaf Weithäuser und seinem Saxofon-Ensemble "55Names"

Bis 17. März 2019

  • Samstags 12-19 Uhr,
  • sonntags 11-18 Uhr
  • Montag, Dienstag, Freitag 16-19 Uhr

Am Sonntag, 10. März, während des Umzugs zwischen 13 und 16 Uhr geschlossen.

Plakat zum downloaden: hier ...

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