1. Sonderausstellung 2026

Erstellt von Tom Feritsch | |   Nachlese 2026

Ulrike Donié: Nach der Natur - Malerei & dreidimensionale Objekte

Vernissage

Sonntag, 17. Mai 2026, 11:00 Uhr

Begrüßung: Vertreterin oder Vertreter der Stadt Schriesheim

Einführung: Künstlergespräch zwischen Ulrike Donié und Tom Feritsch

Ausstellungsende mit Finissage

Sonntag, 21. Juni 2026, 17:00 Uhr

Öffnungszeiten

samstags und sonntags 14 - 17 Uhr

Ort

Museum Théo Kerg, Talstraße 52, 69198 Schriesheim

 

Von 1984-1987 studierte Ulrike Donié an der Kunstakademie Saarbrücken. Seit 1991 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin. Ihre Werke wurden in zahlreichen Galerien und Kunstvereinen im In- und Ausland gezeigt.

In ihrem Werk verbinden sich eine Vielzahl von Acrylmalereien mit in den Raum strebenden Installationen. Ausgangspunkt ihrer Malereien sind spontan aufgetragene, organische Formen, Linien und Strukturen, die durch Übermalungen zu Bildgefügen weiterentwickelt werden. Die bunten, leuchtenden Farben erzeugen eine eigenartige, geheimnisvolle Wirkung. Die Überfüllung der Bilder mit undefinierbaren, vorwiegend organischen Elementen assoziiert eigenartige Bezüge zu Pflanzen und meerestierartigen Gebilden. Der Betrachter wird in eine imaginäre Welt entführt, ähnlich wie die Erkundung des Meeresbodens mit der Kamera. Der Kontrast von großen organischen Formen und ineinander verschlungenen kleinteiligen Elementen erinnert an fantastische, undurchdringbare Raumsphären. Die Künstlerin führt den Betrachter in eine an den Surrealismus erinnernde Aura.

Von der zweidimensionalen Bildwelt ist die Künstlerin in die Dreidimensionalität vorgedrungen. Ihre in den Raum wachsenden und filigran und zerbrechlich wirkenden Installationen entwickeln sich auf den zur Verfügung stehenden Raum bezogen und laden den Besucher zum Durchschreiten ein. Die weitgehend aus dem Baumarkt stammenden Materialien Polyurethan, Röhren, Draht, Gips und Lackfarbe stellen vegetative Formen, Blüten, aber auch abstrakte Gebilde dar. Malerei und Objekte sind von einer starken Materialität geprägt.

Im Museum Théo Kerg wird die Künstlerin eine Kombination aus Malerei und dreidimensionalen Objekten zeigen.

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